Freundeskreis Werner Feld

Fakt ist ...

WestLink II

Vorschlag der Bürgerinitiative WernerFeld:
Erschließung der Gewerbegebiete im Bochumer Osten über den WestLink II und die nach dem Stand der Technik optimierte B 235



In Anlehnung an die Erschließungsvariante nach Westen aus der Verkehrlichen Untersuchung zur Umnutzung der Flächen II und III in Bochum vom 19. April 2016 (Ingenieurgesellschaft Stolz mbH), Bild 17 [2] und aufgrund des Vorschlags eines Bürgers, hat die Bürgerinitiative WernerFeld eine weitere Option für eine Erschließung der Gewerbegebiete auf den Opel-Flächen II und III sowie auf dem Güterbahnhof Langendreer konzipiert.

Wie beim WestLink ist auch für den WestLink II Ausgangssituation, dass der Güterbahnhof Langendreer zukünftig als Gewerbegebiet genutzt werden wird.

Die vorgeschlagene Erschließung der Fläche des Güterbahnhofs sowie in Fortsetzung der Opel-Flächen II und III erfolgt zunächst parallel zur vom Güterbahnhof Langendreer nach Westen abgehenden Schienentrasse und bindet dann über bereits bestehende Straßen am Rande des Gewerbegebietes Mansfeld an die Autobahn A 43 (Auffahrt Bochum-Laer) an.


Von Ost nach West:

Der Güterbahnhof Langendreer befindet sich in Hochlage zur Umgebung. Daher erfolgt im Bereich des Bahnhofs Langendreer eine Verbindung zur Fläche des ehemaligen Opel-Werks in Form einer Absenkung des WestLinks II auf das Niveau der Hauptstraße.

Eine Anbindung in Form einer Brücke über den Wallbaumweg direkt auf die sich ebenfalls in Hochlage befindliche Werksfläche OPEL III wird aus Sicht der Anwohnerfreundlichkeit wie auch wegen der Überwindung der Tasse der wahrscheinlich auch zukünftig in Betrieb verbleibenden Regionalbahn als problematisch angesehen.

Ist ein Rückbau der Schienen des Güterverkehrs auf der Bahntrasse möglich, wäre auch ein teilweiser Abbau des instandsetzungsbedürftigen und als Angstraum wahrgenommenen Tunnels für die Hauptstraße am S-Bahnhof-Langendreer möglich.

Damit das zukünftige Gewerbegebiet auf der Fläche des Güterbahnhofs nicht am nördlichen und am südlichen Rand von befahrenen Gleisen eingefasst ist, wäre eine Konsolidierung der noch zu nutzenden Gleise vorteilhaft.
Ausgehend vom westlichen Ende des Güterbahnhofs Langendreer schlagen wir nach der Querung der Ümminger Straße von der Bahntrasse ausgehend eine Streckenführung unmittelbar südlich und parallel zur Bahntrasse vor. Anders als beim WestLink wäre beim WestLink II eine Konsolidierung der Gleise in den nördlichen Bereich vorteilhaft, damit nach der Querung der Ümminger Straße eine vereinfachte Anbindung an die neue Straße möglich ist.

Nördlich des Übergangs der Coloniastraße in die Frenklingstraße könnte durch eine Brücke ein Höhenunterschied zwischen der Bahntrasse und der Frenklingstraße überwunden werden, um den Verkehr auf die Frenklingstraße und dann auf die Industriestraße zu führen. Im Verlauf der Industriestraße in Höhe Hellbrüggenweg / Wiethoffweg wäre je nach Verkehrsaufkommen ein Lärmschutz zweckmäßig.

Insbesondere die Fahrbahndecke der Frenklingstraße wäre zu erneuern; ggf. könnte die Frenklingstra0e verbreitert werden.

Die Industriestraße endet an der Einmündung in den Werner Hellweg unmittelbar gegenüber der Autobahnauffahrt auf die A 43 Bochum Laer.

Pro

  • Mit ca. 1,9 km Länge bietet der WestLink II ähnlich wie der WestLink eine sehr kurze Anbindung an die Autobahn A 43.
  • Der Verlauf der Erschließung befindet sich vollständig auf Bochumer Stadtgebiet und größtenteils auf bereits bestehenden Straßen.
  • Es besteht eine einfache Anbindung an die A 43.
  • Die geplanten Gewerbegebiete (Güterbahnhof – Opel-Werksflächen) sind direkt miteinander verbunden.
  • Eine positive bauliche Auswirkung im Bereich des Tunnels am S-Bahnhof-Langendreer ist möglich.
  • Verkehrsteilnehmer haben die Alternative, auf die A 40 und dann in West-Ost Richtung oder auf die A 43 und dann in Nord-Süd-Richtung zu fahren. Anders als bei Realisierung der Nord Variante ist durch die Realisierung von zwei Anbindungen an das Autobahnnetz eine Reduzierung der Verkehrsdichte im betrachteten Straßennetz zu erwartet.
  • Unwesentliche Eingriffe in Stadtökologie und Stadtklima.
  • Keine Inanspruchnahme von für die Stadtteilbewohner wertvollen Freiflächen.

 

Contra

  • • Im Vergleich zum WestLink entfällt die stadträumlich positive Auswirkung auf die durch die Bahntrasse isolierten Stadtteillagen.