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Fakt ist ...

Verfehlt der Regionalplan Ruhr sein Ziel?



Der Regionalplan Ruhr soll der Rahmen für städteübergreifende Entwicklungsplanung bieten und wird vom Regionalverband Ruhr aufgestellt.

Der Regionalplan enthält geeignete Standorte für neue Wohngebiete und Gewerbegebiete für die Kommunen.

Dabei sollen negative Auswirkungen zwischen Wohnen- und Gewerbegebieten möglichst vermieden werden. Die natürlichen Ressourcen sollen geschützt und wertvolle Naturräume sowie der Erholung dienende Landschaftsräume erhalten werden.

Auf der Seite 104 des Berichts zur Lage der Umwelt in der Metropole Ruhr 2017 [20]. Hier heißt es, dass vitale Böden die Grundlage für Land- und Forstwirtschaft, Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen und elementar für Wasserkreisläufe und Grundwasser sind. Der Flächenverbrauch soll bis zum Jahr 2020 auf 50.000 m² und bis 2050 auf 0 m² reduziert werden.

Die Stadt Bochum soll laut RVR bis zum Jahr 2034 für Gewerbe und Industrie 820.000 m² sowie für Siedlungsflächen 243.000 m² bereitstellen. Im Entwurf für den neuen Regionalen Flächennutzungsplan (Stand November 2017) [21] wird nicht nur die Freifläche Werner Feld als mögliche Fläche für ein Gewerbegebiet aufgeführt - zahlreiche Freiflächen werden zur Diskussion gestellt, zukünftig bebaut zu werden.

Auch wenn der geplante Freiflächenfraß nicht alle Bürger unmittelbar betrifft, geht er uns alle etwas an, denn negative ökologische Auswirkungen machen weder an Stadtteil- noch an Stadtgrenzen halt!