Fakt ist ...

Die Erschließung der Flächen der ehemaligen Opel-Werke II und III als Gewerbegebiet



Auf der Fläche II wurde eine große Halle für das Warenverteilzentrum von Opel errichtet; diese ist auf dem folgenden Schaubild grün gekennzeichnet.

Darüber hinaus befindet sich eine ca. 5,4 ha große Fläche im Norden der Fläche II (rot gekennzeichnet), die aufgrund eines Höhenversatzes getrennt von den restlichen Flächen über die Somborner Straße erschlossen werden soll. Diese Fläche ist offensichtlich (teilweise) stark kontaminiert.

Die Nutzung der beiden weiteren dargestellten Flächen (9 ha, blaue Fläche und 3 ha, pinkfarbene Fläche) ist abhängig von der Entscheidung der Adam Opel AG, mit dem Warenverteilzentrum von der Fläche III (24 ha, grüne Fläche) auf die Fläche II zu ziehen. Das wäre die sogenannte Konsolidierung – in diesem Falle stünde folglich die gesamte Fläche III zur Nutzung für Gewerbe zur Verfügung.

Im Süden der Fläche III entsteht zurzeit auf der weißen Fläche (ca. 1,6 ha) der neuen Ziesak-Baumarkt sowie ein Schnellrestaurant und ein Gewerbegebiet. Zusätzlich steht eine 9,3 ha große Fläche als Bauland zur Verfügung (gelb).

Nutzungsszenarien [2]
Szenario 1 Die rote Fläche auf dem ehemaligen Opel-Gebiet II wird zur Hälfte von Dienstleistungsunternehmen und zur anderen Hälfte von Gewerbebetrieben genutzt.
Szenario 2 Zusätzlich zu Szenario 1 wird die gelbe Fläche auf dem Opel-Gelände III zu 100 % durch Gewerbe genutzt.
Szenario 3a Das Warenverteilzentrum zieht von der Fläche III auf die Fläche II (Konsolidierung), so dass auf Fläche III 24 ha für Gewerbe zur Verfügung steht.
Szenario 3b Das Warenverteilzentrum auf Fläche III bleibt dort, so dass auf Fläche II insgesamt 12 ha für eine 100 % Gewerbenutzung zur Verfügung stehen.

Die Verkehrliche Untersuchungen [2, Abschnitt 7.5 Seite 27 ff sowie Abschnitt 10, Seite 35] kommen zu dem Schluss, das für eine Nutzung gemäß der Szenarien 3a und 3b die Nord Variante erforderlich wäre. D.h. gemäß dieser Untersuchung ist es unerheblich, wie sich die Adam Opel AG bzgl. des Standorts des Warenverteilzentrums entscheidet - bei 100%iger Nutzung der Flächen auf den Opel-Standorten II und III wäre die Nord Variante erforderlich.

Die Bürgerinitiative WernerFeld wird die Hochrechnung des Verkehrsaufkommen mittelfristig genauer untersuchen und hat mit dem WestLink eine Alternative zur NordVariante erarbeitet.